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FAQ LED-Lichtbänder

  1. Sind LED-Lichtbänder individuell teilbar?
    Ja, die meisten LED-Lichtbänder lassen sich individuell teilen/trennen. Die Länge eines Teilstücks (ca. 1cm bis 12,5cm) ist abhängig von der Bandausführung. Die kleinsten Einheiten finden sich meist bei Lichtbändern mit einer quantitativ hohen Diodenbestückung. Ein LED-Lichtband mit 60 Dioden ist oft alle 5cm teilbar.

  2. Wie können LED-Lichtbänder geteilt, bzw. geschnitten werden?
    Mit einer scharfen Schere können LED-Lichtbänder geteilt werden. Das LED-Band ist in der Regel an den möglichen Schnittbereichen gekennzeichnet. Bei Standard-Lichtbändern werden LED-Gruppen von z.B. 3 oder 4 LEDs in Reihe geschaltet und über einen Widerstand mit dem richtigen Strom versorgt.

  3. Was passiert, wenn das LED-Band an einer „falschen“ Stelle getrennt wird?
    Aufgrund der Reihenschaltung von meist 3 oder 4 LEDs leuchten dann 2 oder 3 LEDs vor dem Schnittbereich nicht. Die Funktion des übrigen Bandabschnittes wird aber nicht beeinträchtigt. Schaltungstechnisch sind die Diodengruppen mit dem Widerstand in einer Reihenschaltung als Parallelschaltung an der Stromversorgung angeschlossen.

  4. Verändert sich die Helligkeit des LED-Lichtbandes bei Änderungen der Versorgungsspannung?
    Ja, in der Regel sind die Dioden jeweils in Gruppen von 3 oder 4 LEDs über einen Widerstand an die Versorgungsspannung auf dem Band verdrahtet. Der Lichtstrom ist somit abhängig von der Versorgungsspannung. Bei zu hoher Spannung findet eine erhöhte Degradation statt und das LED-Band könnte vorzeitig ausfallen. Die Spezifikationen des Herstellers sind unbedingt einzuhalten. David Communication bietet aber auch LED-Lichtbänder an, die auf jedem Teilstück eine integrierte Konstantstromquelle besitzen. Diese Lichtbänder sind aber deutlich teurer.

  5. Was ist zu beachten, wenn LED-Lichtbänder an einem Akku (z.B. 12V oder 24V) angeschlossen werden?
    Abhängig vom Typ des Akkus sind die Nennspannungen und die sogenannten Ladeschlussspannungen unterschiedlich.
    Am Ende des Ladevorganges (z.B. Bleiakku) kann die obere Ladeschlussspannung bei einer Umgebungstemperatur von 20 °C einen Wert von ca. 14,5 Volt erreichen. Somit wäre ein handelsübliches 12V-LED-Band für diesen Akkubetrieb ungeeignet. Die Widerstände auf dem Band müssten entsprechend vergrößert werden, damit ein Übersteuern der LEDs vermieden wird. David Communication bietet spezielle LED-Lichtbänder für den Akkubetrieb (z.B. für KFZ, LKW, Caravan und Marine) an. Weitere Infos: http://rn-wissen.de/wiki/index.php?title=Akku-Grundlagen

  6. Müssen LED-Lichtbänder grundsätzlich zur besseren Wärmeableitung auf eine Profil geklebt/befestigt werden?
    Grundsätzlich ist dies nicht notwendig, aber bei LED-Lichtbändern mit einer hohen Diodenbestückung muss im Dauerbetrieb die Wärmeableitung gemäß der Spezifikationen beachtet werden. Außerdem wirken sich unterschiedliche Bauweisen/ Ausführungen/ Hersteller der einzelnen LEDs auf die Haltbarkeit aus. Hohe Temperaturen beschleunigen die Degradation (Lichtabfall im Zeitverlauf) der LEDs.

  7. Können LED-Lichtbänder in Umgebungen mit einer sehr hohen Temperatur verwendet werden?
    Nein, bei zu hohen Temperaturen (>40°C) verstärkt sich die Degradation (Lichtabfall im Zeitverlauf) der LEDs und die Leuchtzeit kann sich deutlich verringern. Dies kann auch zu einem sogenannten Frühausfall einiger LEDs auf dem Lichtband führen.

  8. Wie wirkt sich eine hohe/ niedrige Umgebungstemperatur auf das LED-Lichtband aus?
    Bei einer hohen Umgebungstemperatur wird die Wärmeableitung der LEDs verringert und die Degradation verstärkt sich, bzw. es kommt zu einem Frühausfall einiger LEDs. Niedrige Temperaturen sind unproblematisch und begünstigen die Wärmeableitung, wodurch sich auch die Leuchtzeit der LEDs verlängern kann.

  9. Muss bei LED-Lichtbändern die Polung der Spannungsquelle beachtet werden?
    Ja, die Anschlusspolung ist in der Regel auf jedem LED-Lichtband entsprechend mit +/-gekennzeichnet. Beim Vertauschen der Pole leuchtet das LED-Band nicht. Ein Schaden entsteht dabei aber nicht.

  10. Ist die Länge eines LED-Bandes bei einseitiger Stromversorgung begrenzt?
    Ja, gemäß der Spezifikation ist die maximale Bandlänge bei einseitiger Stromversorgung begrenzt. Die zulässigen Bandlängen sind abhängig von der Höhe der Versorgungsspannung und von der Bandausführung. Die Spezifikationen des Herstellers sind unbedingt einzuhalten.

  11. Warum kann bei einseitiger Stromzuführung ein Helligkeitsabfall auf dem Lichtband entstehen?
    Bei größeren Längen erfolgt ein Spannungsabfall im Verlauf des LED-Bandes und der Lichtstrom nimmt ab. Eine Kompensation ist durch ein beidseitiges/ mehrfaches Anlegen der Versorgungsspannung möglich.

  12. Sind LED-Lichtbänder dimmbar?
    Der Lichtstrom von LED-Lichtbändern kann durch zwei unterschiedliche Verfahren verändert werden. Die meisten kompatiblen, kostengünstigen Dimmer nutze das PWM-Verfahren. Eine weitere Möglichkeit ist die Regulierung direkt über die Amplitude der Versorgungsspannung. Kompatibilitäten sind den Produktspezifikationen zu entnehmen.

  13. Beeinflusst das Dimmen die Leuchtdauer von LED-Lichtbändern?
    Ja, beim Dimmen wird der Lichtstrom verringert. Somit reduziert sich auch die Ansteuerung der LEDs und die Leuchtdauer der Lichtbänder verlängert sich.

  14. Gibt es bei LED-Lichtbändern eine Einschaltverzögerung?
    Nein, LEDs bestehen aus Halbleitermaterialien und in der Regel sind keine aktiven Bauelemente auf den Lichtbändern installiert. Somit wird ein Lichtstrom sofort nach dem Anlegen der Versorgungsspannung emittiert.

  15. Sind LED-Lichtbänder in individuellen Lichtfarben lieferbar?
    Ja, David Communication bietet LED-Lichtbänder in jeder gewünschten Lichtfarbe an. Entsprechende Messprotokolle werden im eigenen Labor erstellt.

  16. Enthalten LED-Lichtbänder giftige Stoffe?
    Die Verordnung zur Beschränkung der Verwendung gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten (Elektro- und Elektronikgeräte-Stoff-Verordnung – ElektroStoffV) setzt die RoHS-Richtlinie 2011/65/EU in deutsches Recht um. LED-Lichtbänder von David Communication enthalten keine giftigen Stoffe und somit wird die Konformität der ElektroStoffV eingehalten.

  17. Wie kann sich die direkte Sonnenstrahlung auf das LED-Lichtband auswirken?
    Durch UV-Licht können sich die Beschichtungen/ Vergussmassen von LED-Lichtbändern verfärben. Dadurch verändert sich die Lichtfarbe und der Lichtstrom wird gedämpft. Die Verfärbungen sind meist milchig/gelblich und wirken unansehnlich.

  18. Gibt es LED-Lichtbänder, die salzwasserbeständig sind?
    Ja, David Communication bietet entsprechende Produkte an, die speziell für den Marinebereich entwickelt worden sind. Dafür sind spezielle Beschichtungen/ Vergussmassen zwingend erforderlich. Parallel dazu ist ein besonders hochwertiger Kleber auf der LED-Lichtbandrückseite notwendig.

  19. Wie werden erhöhte Schutzklassen (z.B. IP65) bei LED-Lichtbändern erreicht?
    Durch spezielle Beschichtungen oder dem vollständigem Vergießen der LED-Lichtbänder erzielt man erhöhte Schutzklassen (Schutz gegen Berührung, Schmutz und Wasser). In den Spezifikationen wird die jeweilige Schutzklasse (z.B. IP20) angegeben. Weitere Infos: https://de.wikipedia.org/wiki/Schutzart

  20. Gibt es qualitative Unterschiede bei den Beschichtungen/ Vergussmassen von LED-Lichtbändern?
    Ja, minderwertige Beschichtungen auf Epoxidharzbasis können im Zeitverlauf brüchig werden. Silikone sind meist nicht UV-Beständig bei Sonneneinstrahlung. (Siehe Punkt 17)
    Neueste PU-Beschichtungen/ Vergussmassen sind sogar seewasserbeständig. Schnittkanten und Bandanschlüsse müssen aber fachgerecht versiegelt werden.

  21. Wie begründen sich die unterschiedlichen Preise bei LED-Lichtbändern?
    Der Produktpreis wird primär durch die Qualität/ Ausführung der einzelnen LEDs bestimmt.Außerdem gibt es auch deutliche Qualitätsunterschiede beim Trägermaterial, dem Kleberücken und der Beschichtung/ Vergussmasse.